KI-Transparenz

Wo KI drinsteckt — und wo immer ein Mensch entscheidet.

GastroKalk nutzt Künstliche Intelligenz dort, wo sie dir Tipparbeit und Sucherei abnimmt. Diese Seite dokumentiert offen, welche Funktionen KI verwenden, welche Kontrollen eingebaut sind und welche Anbieter dahinterstehen — inklusive der Punkte, die noch nicht fertig sind.

1. Unsere Grundsätze

KI ist bei GastroKalk ein Werkzeug, kein Entscheider. Sie liest Belege ein, macht Vorschläge und beantwortet Fragen — die Entscheidung bleibt bei dir.
Deine Zahlen rechnet GastroKalk klassisch: Kalkulationen, Preise und Margen werden deterministisch berechnet, nicht von einem Sprachmodell geschätzt.
Riskante Aktionen führt die KI nie still aus. Sie zeigt vorher an, was passieren würde, und wartet auf deine ausdrückliche Bestätigung.
Jeder KI-Aufruf wird intern protokolliert: welcher Anbieter, welches Modell, welche Funktion, welcher Umfang. So bleibt der Einsatz nachvollziehbar.

2. Wo KI dir konkret hilft

Belege erfassen: Der Lieferschein-Scanner und die Rechnungserkennung lesen Fotos und E-Mail-Anhänge aus und schlagen Positionen und Preise vor — zur Prüfung, nicht als stille Änderung.
Rezepte und Kalkulation: Rezepte lassen sich aus Foto oder Text erfassen, Nährwerte werden auf Wunsch geschätzt. Die Food-Cost-Rechnung selbst bleibt klassische Mathematik.
Assistent im Alltag: Der Copilot-Chat in der App und im Team-WhatsApp beantwortet Fragen zu deinem Betrieb und kann Aufgaben übernehmen — innerhalb der Rechte deines Kontos.
Planung und Prognose: Bedarfs-Prognosen (auch mit Wetterdaten) und Vorschläge zur Menü-Optimierung helfen bei Einkauf und Karte.
Kommunikation: E-Mail-Antwort-Entwürfe im Postfach, Kampagnentext-Vorschläge im Marketing und der Chat auf dieser Website nutzen KI — gesendet wird erst nach deinem Zutun.
Telefon-Agent: Auf Wunsch nimmt ein KI-Telefonagent Reservierungsanrufe entgegen. Er wird pro Betrieb aktiv eingerichtet und lässt sich jederzeit abschalten.
Automatisierungen: Selbst konfigurierte Automations-Agenten überwachen z. B. Bestände oder Preise. Anlegen, Ändern und Ausführen ist Admins vorbehalten.
Suche: Die semantische Produktsuche findet ähnliche Artikel über Bedeutung statt nur über Wortlaut (Embedding-Verfahren).

3. Wo immer ein Mensch entscheidet

Alle KI-Werkzeuge laufen durch eine zentrale Ausführungsschicht mit mehreren Kontrollstufen. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern Architektur:

Bestätigungspflicht: Werkzeuge, die Daten verändern oder etwas nach aussen senden können, sind als bestätigungspflichtig markiert. Die KI zeigt eine Vorschau und führt erst nach deinem Ja aus.
Rechte-Prüfung bei jedem Aufruf: Jeder einzelne Werkzeug-Aufruf der KI durchläuft dieselben Rollen-, Plan- und Modul-Prüfungen wie du selbst. Der Assistent hat nie mehr Rechte als dein Konto.
Abgestufte Risiko-Klassen: Besonders kritische Aktionen sind im WhatsApp-Kanal komplett gesperrt und nur in der App möglich; risikoreiche Aktionen verlangen dort eine ausdrückliche Ja/Nein-Freigabe.
Automationen mit Freigabe-Schleife: Bestätigungspflichtige Aktionen dürfen Automationen nie selbst ausführen. Aktionen mit Freigabe-Pflicht warten in einer Prüf-Queue, bis ein Admin sie freigibt oder verwirft.
Vier-Augen-Prinzip (optional): Betriebe können eine Zwei-Personen-Freigabe aktivieren — dann braucht eine kritische Aktion die Zustimmung einer zweiten Person.
Nachvollziehbarkeit: Läufe der Automations-Agenten werden mit Auslöser, Aktion und Ergebnis protokolliert und sind im Nachhinein einsehbar.

4. Anbieter und Datenflüsse

Für die KI-Funktionen nutzt GastroKalk die Geschäfts-Schnittstellen von Anthropic (Claude) und OpenAI, für den Telefonagenten zusätzlich ElevenLabs (Stimme) und Twilio (Telefonie). Das sind US-Anbieter; die Verarbeitung läuft über deren Cloud-Infrastruktur. Übermittelt wird, was für die jeweilige Funktion nötig ist — etwa das Lieferschein-Foto für den Scanner oder die Chat-Frage für den Copiloten. Nach den API-Bedingungen dieser Anbieter werden über die Schnittstelle übermittelte Daten standardmässig nicht zum Training ihrer Modelle verwendet.

Betriebe können in den Einstellungen eigene API-Schlüssel hinterlegen und die KI-Funktionen damit über das eigene Anbieter-Konto laufen lassen. Hinterlegte Schlüssel werden verschlüsselt gespeichert (AES-256-GCM).

5. Was die KI hier nicht tut

Sie trifft keine Geschäftsentscheidungen. Bestellungen, Dienstpläne und alles, was Geld oder Menschen betrifft, brauchen eine menschliche Freigabe.
Sie rechnet nicht deine Kalkulation. Zahlen, die du in GastroKalk siehst, stammen aus nachvollziehbarer Berechnung, nicht aus einem Sprachmodell.
Sie arbeitet nicht im Verborgenen: KI-Vorschläge sind als solche erkennbar und landen zur Prüfung bei dir, bevor etwas übernommen wird.
Deine Daten werden nicht für Werbung ausgewertet oder an Dritte verkauft.

6. Woran wir noch arbeiten

Ehrlichkeit gehört auch hier dazu: Ein wählbarer KI-Anbieter — inklusive der Option, ein eigenes oder lokal betriebenes Modell anzubinden, sodass Betriebsdaten das eigene Haus nicht verlassen — steht auf unserer Roadmap, ist aber heute noch nicht verfügbar. Bis dahin gilt der oben beschriebene Stand. Grössere Änderungen am KI-Einsatz werden auf dieser Seite dokumentiert.

Fragen zum KI-Einsatz beantworten wir direkt: marcel@gastrokalk.ch

Stand: 18.07.2026

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